Trend Gravelbiken: Die Top-Destination Gravel.Tirol stellt sich vor

Gravelbiken in Tirol

Mit Gravel.Tirol entstand eine neue Top-Destination für das Gravelbiken. // Foto: Dominik Somweber
Mit Gravel.Tirol entstand eine neue Top-Destination für das Gravelbiken. // Foto: Dominik Somweber

18 Touren, über 1.000 Streckenkilometer, mehr als 22.000 Höhenmeter, 58 Partner- und Unterkunftsbetriebe: Die vier Tourismusverbände Tannheimer Tal, Tiroler Lechtal, Naturparkregion Reutte und Tiroler Zugspitz Arena haben im Projekt „Gravel.Tirol“ regionsüberschreitend zusammengearbeitet um die größte Region in Tirol zum Gravelbiken zu gestalten und sich als Top-Destination in den Alpen zu positionieren.

Das Gravelbike verspricht den momentan wohl spannendsten Trend der Fahrradszene. Gravelbikes sind sportlich, agil, aber auch komfortabel und robust. Sie sind darauf ausgerichtet längere Strecken zu bewältigen und ermöglichen es dies abseits des Verkehrs auf unbefestigten Straßen zu tun. Das klassische Gravelbike kann als Hybrid zwischen Mountainbike und Rennrad bezeichnet werden und verbindet das Beste aus beiden Welten. Eine Federung wie beim Mountainbike ist nicht vorhanden, im Vergleich zum Rennrad zeichnet es sich aber durch eine etwas kürzere Geometrie, eine höher gestaltete Lenkeinheit und deutlich geländegängigere Reifen aus. Gravelbikes sind Räder mit denen man einerseits richtig Sport betreiben kann, die andererseits aber auch reisetauglich sind.

Start aus der Pole-Position

Die vier Außerferner Tourismusregionen haben früher als viele andere das Hype-Thema Gravelbiken und die eigene Eignung dafür erkannt, aufgegriffen und in einer intensiven Ausarbeitungsphase bis zur Marktreife gebracht. Bei der Entwicklung von „Gravel.Tirol“ konnte jede Region ihre eigene und jahrzehntelange Rad-Kompetenz einfließen lassen. Das Tannheimer Tal zählt bekanntermaßen zu den Top-Rennrad Destinationen, rund um die Tiroler Zugspitze toben sich erwartungsgemäß die Mountainbiker aus und in der Naturparkregion Reutte und im Lechtal sind vor allem Tourenradler und Trekkingbiker angesiedelt. Aus der Schnittmenge der Spezialisierungen wurde mit „Gravel.Tirol“ nun ein für Gravelbiker einmaliges Crossover-Angebot samt Routenvorschlägen, Partnerbetrieben, ausgebildeten Guides und gemeinsamer Onlinepräsenz entwickelt.

Mit dem Gravel-Bike im Tannheimer Tal unterwegs. // Foto: Dominik Somweber

Berge, Täler, Pässe, Seen: Eine Region wie gemacht zum Gravelbiken

Eingebettet in ein imposantes Panorama aus Wettersteingebirge, Ammergauer-, Lechtaler- und Allgäuer Alpen, durchzogen vom Lech, dem letzten Wildfluss der nördlichen Kalkalpen, bestückt mit zahlreichen Bergseen in Trinkwasserqualität: Die landschaftliche Vielfalt und Einzigartigkeit der vier Außerferner Tourismusregionen spricht für sich. Dazu kommen die für eine erstklassige Gravelbikeregion notwendigen topographischen Gegebenheiten mit weitläufigen, eher moderaten Anstiegen und Abfahrten und eine Wege-Infrastruktur, welche eine perfekte Mischung aus Schotterstraßen, Feldwegen und wenig befahrenen Asphalt-Strecken umfasst. Bei der Entwicklung von „Gravel.Tirol“ konnte dafür überwiegend auf das bereits bestehende Mountainbike-Streckennetz, welches großteils bereits im sogenannten „Mountainbike Tirol 2.0“ abgebildet ist, zurückgegriffen werden. Das bedeutet die Biker sind auf den 18 ausgewiesenen Routen hundertprozentig legal unterwegs. Die Einstiegspunkte sind auf die gesamte Region verteilt und können natürlich auch entlang der Routen erfolgen.

Ortsfremden Gravelbikern wird es dabei sehr einfach gemacht, denn die GPX-Daten der Touren sind in der digitalen Karte auf www.gravel.tirol downloadbar. Wer dennoch nicht gerne alleine fährt, oder sich in einer Gruppe führen lassen möchte, kann sich einem der speziell ausgebildeten Gravel-Guides anschließen.

Optimale Ergänzung zu bestehenden Angeboten

Der beispielhafte Zusammenschluss der vier Tourismusregionen des Außerferns bildet ein einzigartiges und starkes Angebot, welches die nötige Strahlkraft hat um am Markt zu bestehen und eine gänzlich neue Zielgruppe in die Region zu locken. Die bestehenden regionalen Angebote im Mountainbike-, Rennrad- und Trekking-Bereich werden dadurch perfekt ergänzt. Insgesamt 58 Partner- und Unterkunftsbetriebe sind bereits in das Projekt involviert. Deren Service reicht von der passenden Ernährung über Einstell- und Waschräume für Räder bis hin zu kompetenten Informationen rund um das Thema Radfahren in der Region.

Abgeschlossen ist das Projekt „Gravel.Tirol“ natürlich längst nicht. Ganz im Gegenteil – das Angebot soll laufend erweitert und verfeinert werden.