Arbeiten an der Nebelhornbahn schreiten voran

Die Abbrucharbeiten der alten Nebelhornbahn schreiten voran. © Oberstdorf Kleinwalsertaler Bergbahnen
Die Abbrucharbeiten der alten Nebelhornbahn schreiten voran. Bild: © Oberstdorf Kleinwalsertaler Bergbahnen

Nachdem die Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen, die unter anderem auch das Nebelhorn in Oberstdorf betreiben, im Mai bekannt gegeben haben, den Bau der Nebelhornbahn um etwa ein halbes Jahr vorzuziehen, schreitet die Baustelle deutlich voran.

Ende Juni steht nur noch das Bahngebäude an der Talstation der alten Bahn als sichtbares Zeichen der alten Bahn im Ort sowie die markante Stütze 1. Ab der Mittelstation ist natürlich noch mehr zu sehen, denn dort verläuft die neue Bahn ja auf der Trasse der Bahn von 1932 und es ist dort keine Eile beim Abriss der Gebäude geboten.

Stütze 3 dürfte dabei zu einem der großen Wahrzeichen der neuen Bahn werden. Ihr gegenüber wirkt die bisherige Stütze vor der Einfahrt zur Mittelstation geradezu winzig. Die anderen Stützen werden derzeit noch vorbereitet, bei Stützen 2, 5 und 6 finden derzeit noch die Betonarbeiten statt.

Die Seile der alten Bahn sind mittlerweile auch abgehängt. Hierbei gibt es eine Besonderheit: Die Tragseile der ehemaligen Sektion 1 können tatsächlich wiederverwendet werden. Sie werden über Behelfsstützen zwischengelagert und im Herbst bereits auf die neuen Stützen aufgezogen. Unseres Wissens nach ist dies nahezu einmalig beim Bau neuer Seilbahnen, kann aber erhebliche Kosten sparen, da die Seile die teuersten Einzelkomponenten einer Seilbahn sind.

Nach dem Vorziehen der Bauarbeiten sieht der Zeitplan übrigens vor, dass die neue Nebelhornbahn an Ostern 2021 den Betrieb aufnehmen wird.

Auf alpinforum.com gibt es ein sehr schönes Bautagebuch der Nebelhornbahn mit vielen aktuellen Bildern.

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