Ötztal: Radmarathon ab 2023 bereits im Juli

Neuer Termin, bessere Bedingungen

In 2022 letztmalig im August: der Ötztaler Radmarathon. // Grafik: Ötzal Tourismus
In 2022 letztmalig im August: der Ötztaler Radmarathon. // Grafik: Ötzal Tourismus

Ab dem nächsten Jahr bestimmt der „Ötztaler“ bereits zum Sommerstart das Geschehen in Sölden im Ötztal und entlang der 227 Kilometer langen Strecke in Nord- und Südtirol.

Statt des bisherigen Termins Ende August findet der beliebte Radsportklassiker künftig immer am zweiten Sonntag im Juli statt. Für die 42. Auflage ist der Termin bereits fixiert: Sonntag, 9. Juli, 2023.

Das Veranstaltungsdatum des Ötztaler Radmarathons im Spätsommer hatte über Jahre Bestand. Eventbedingte Straßensperren führten in Südtirol zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen und Staus an einem traditionell verkehrsreichen Wochenende. „Als Veranstalter eines Rennens dieser Größenordnung sind wir auf den Zuspruch der TeilnehmerInnen und PartnerInnen entlang der Strecke angewiesen. Deshalb haben wir uns in Gesprächen darauf verständigt, den Ötztaler Radmarathon künftig im Juli auszutragen. Damit stellen wir sicher, dass der Traum vom Ötztaler auch in Zukunft weiterlebt“, erklärt Dominic Kuen, Leiter des Organisationskomitees.

Mit diesem Schritt wird dem Wunsch Südtirols entsprochen, den „Ötztaler“ an einem verkehrsärmeren Wochenende durchzuführen. „Durch die Terminverschiebung schaffen wir eine gute Basis für beide Regionen. Uns ist es ein Anliegen, Anrainer und Betriebe entlang der Strecke zu entlasten und gemeinsam mit dem OK-Team des Ötztaler Radmarathons eine Lösung zu finden, die wenn die Verkehrszahlen im Juli so bleiben, langfristig umsetzbar ist“, so Martin Alber, Bürgermeister der Südtiroler Marktgemeinde Brenner.

Das Vorrücken in den Juli verbessert gleichzeitig die Bedingungen für die knapp 4.000 TeilnehmerInnen, die sich der sportlichen Challenge Jahr für Jahr stellen. Wetterkapriolen mit Schneefall an den Pässen dürften künftig nicht mehr zu befürchten sein. Dank der längeren Tage zum neuen Termin sind außerdem frühere Startzeiten möglich und die Mehrheit der HobbysportlerInnen kann das Ziel in Sölden bei Tageslicht erreichen. „Es ist uns wichtig, den neuen Termin frühzeitig zu kommunizieren. Somit können sich die Anrainer entlang der Strecke darauf einstellen und sich die TeilnehmerInnen auf das nächste Jahr gezielt vorbereiten und ihre Trainingspläne auf das neue Datum adaptieren“, erklärt Kuen.

Bild vom Ötztaler Radmarathon im Jahr 2021. // Foto: Ötztal Tourismus, Rudy Wyhlidal

2022 bleibt (fast) alles gleich in Südtirol und im Ötztal

Die Vorbereitungsarbeiten für die 41. Auflage am Sonntag, 28. August 2022, laufen auf Hochtouren.  Es ändert sich nichts Gravierendes an den harten Fakten. Einzig die Startzeit rückt vor auf 06.30 Uhr und die Streckenführung bei Sterzing wird geändert, um die Hauptverkehrswege (Autobahnzufahrten, Ortsverkehr, Zufahrt Penserjoch, Ridnauntal) freizuhalten.

Neue Streckenführung im Wipptal

An der Nordeinfahrt von Sterzing verlassen die Radfahrer die Brennerstraße und biegen in die Kitzbühler Straße ein; über die Lahnstraße fahren sie nach Thuins und weiter auf die Jaufenstraße, in die sie über den Kreisverkehr beim Milchhof Sterzing einfahren. Die Zufahrt ins Jaufental, nach Ratschings und Ridnaun soll gewährleistet sein.

ÖRM LIVE TV

News und Themen rund um den Ötztaler Radmarathon flimmern schon seit einigen Jahren via Ötztaler Radmarathon TV über die Bildschirme. Informationen zu den Änderungen werden bei der LIVE-Schaltung am 12. Mai um 17.00 Uhr ausgeführt und in diesem Zuge auch an die diesjährigen TeilnehmerInnen weitergegeben.

Empfangbar ist die Live-Übertragung über die Website des Ötztaler Radmarathons – 
www.oetztaler-radmarathon.com/livestream.

Das Ötztal entdecken

Wandern in der Region Oetz. • © Ötztal Tourismus, Bernd RitschelOetz
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Der Wintersportort Sölden im Ötztal ist auch im Sommer ein Genuss.  • © Ötztal Tourismus, Isidor NösigSölden
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Schon als Kind war ich oft mit der Familie zum skifahren in den Bergen. Später lernte ich meinen Mann kennen, der zufällig einer der größten Berg(bahn)fans ist. Das passte! Es folgten unzählige Aufenthalte und Urlaube. Und zwei Kinder. Nun machen wir unsere Vorstellung von einem Alpenkatalog mit News und vielen Bildern endlich wahr.

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