Bayerische Zugspitzbahn – Zahnradbahn

Zahnradbahn der Bayerischen Zugspitzbahn © Christian Schön
Zahnradbahn der Bayerischen Zugspitzbahn © Christian Schön

Mit der Zahnradbahn fing im Jahr 1928 die Erschließung der Zugspitze an. In nur drei Jahren Bauzeit wurde die komplette Strecke bis zum Schneefernerhaus mit der damals ebenfalls benötigten Gipfelseilbahn zum Zugspitzgipfel fertiggestellt.

Die Zahnradbahn verkehrt vom Zentrum Garmisch aus bis zum Zugspitzgipfel. Die Strecke bis Grainau wird dabei als normale Bahnstrecke ohne Zahnrad bewältigt. Ab dem Bahnhof Grainau wird der Zahnradantrieb zugeschaltet.

1929: Eröffnung der Strecke bis zum Eibsee
Bereits ein Jahr nach Baubeginn konnte die erste Teilstrecke bis zum Eibsee am 19. Dezember 1929 eingeweiht werden. Das geschah übrigens im gleichen Jahr wie die Inbetriebnahme der ersten Wankbahn.

1930: Bis zum Schneefernerhaus
Ein Jahr später war dann bereits die gesamte Strecke bis zum Hotel Schneefernerhaus befahrbar und wurde am 8. Juli feierlich eingeweiht.

1931: Einweihung Gipfelbahn und Eröffnung Hotel Schneefernerhaus
Für das letzte Stück Weg wurde die Gipfelseilbahn gebaut. Sie war ähnlich konstruiert, wie die Seilbahn zum Predigtstuhl, die auch heute noch nahezu unverändert ihren Dienst verrichtet. Die Kabinen waren allerdings blau und nicht rot. Der Hotelbetrieb in dem für damalige Verhältnisse recht luxuriösen Hotel Schneefernerhaus startete ebenfalls in diesem Jahr.

1992: Anpassung der Zahnradbahn an die Anforderungen des Skitourismus
Was mehr als 60 Jahre – zuletzt aber eher mit Hängen und Würgen – gereicht hatte, wurde im Jahr 1992 radikal verändert. Der Bahnhof der Zahnradbahn liegt nun nicht mehr beim Schneefernerhaus, sondern die Strecke wurde bis auf das Zugspitzplatt verlängert. Mit dem Sonn-Alpin entstand dann zeitgleich auch eine ansprechende Gastronomie. Die ehemalige Hangbahn vom Schneefernerhaus auf das Zugspitzplatt wurde nun nur noch von Mitarbeitern des Hauses genutzt.

Zeitgleich wurde auch die neue Gipfelbahn gebaut, die seitdem die Gäste zum Zugspitzgipfel befördert. Von dort kann man auch mit der Eibsee-Seilbahn wieder ins Tal hinunter fahren.


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